Pflegehinweise für eine Betongarage & das Garagentor

Eine Betongarage wie die JUWEL Fertiggaragen besitzt von Haus aus eine sehr lange Haltbarkeit. Mit ein wenig regelmäßiger Pflege halten Sie diese Garage ganz einfach sauber und gut in Schuss. Lesen Sie hier die besten Pflege-Tipps für Betongaragen:

Garagen innen pflegen und reinigen

Um eines müssen Sie sich in einer Betonfertiggarage überhaupt nicht oder höchstens sehr selten kümmern: die Luftfeuchtigkeit. Diese Garagen besitzen eine automatische Lüftung, die für einen regelmäßigen Luftaustausch sorgt. Ein nasses Fahrzeug oder ein Wagen mit Schneeresten an der Karosserie sollte aber dennoch nicht längere Zeit ohne zusätzliches Lüften in der Garage parken. Die überschüssige Feuchtigkeit oder Nässe schadet sonst dem Auto und langfristig tut sie auch Ihrer Garage nicht gut.

Größere Wasserpfützen sollten immer mit einem Abzieher aus der Garage geholt werden. Das gilt auch nach dem Frühjahrsputz. Hier entfernen Sie zunächst kleinere Ölflecken oder Streusalzrückstände. Mit einem Hochdruckreiniger klappt das einfach und schnell. Für größere Ölflecken benutzen Sie besser ein Bindemittel – achten Sie dann bitte später auf eine umweltgerechte Entsorgung. Ansonsten genügt es bereits, den Garagenboden mit einem Gartenschlauch abzuspritzen. Lassen Sie hinterher immer genügend Frischluft durch die Garage ziehen, bis alles getrocknet ist.

 

Garagentor und Außenpflege einer Fertigarage

Ihr Garagentor pflegen oder reinigen Sie ähnlich leicht und mit wenigen Handgriffen. Für die Reinigung nehmen Sie sich Eimer oder Schüssel mit Wasser, saubere Wischtücher oder einen Schwamm und eine Bürste zur Hand. Entfernen Sie damit den Schmutz auf den Toren, eventuellen Türen und Fenstern, an den Beschlägen, in den Führungsschienen des Tores und in den Zargen. Dabei besonders auf den Toroberflächen nur vorsichtig wischen, da ansonsten Kratzer entstehen können. Bei stärkeren Verschmutzungen hilft ein neutraler Haushaltsreiniger. Weichen Sie den Schmutz zunächst etwas ein und reiben Sie ihn dann vorsichtig ab.

Die Scharniere und Schließzylinder an Toren und Türen benötigen etwa einmal im Jahr etwas Graphit-Öl oder Silikonspray, damit sie lange reibungslos funktionieren. Bei dieser Gelegenheit können Sie dann noch gleich die Läufe und Rollen des Garagentors fetten oder schmieren. Damit stellen Sie einen langen, sauberen Lauf der Mechanik sicher.

 

Garagen außen reinigen

Außen an den Garagen kommt es vor allem darauf an, dass die Dachabläufe immer frei sind, um Regenwasser schnell abführen zu können. Besonders im Herbst, wenn das letzte Laub gefallen ist, sollten Sie diese Abläufe immer kurz überprüfen und gegebenenfalls reinigen. Manchmal sammelt sich hier außerdem noch anderer Schmutz oder es bildet sich Moos. Beides entfernen Sie genauso, damit sich der Abfluss nicht zusetzen kann. Vorbeugend helfen hier kleine Gitter. Die dürfen aber nicht zu engmaschig ausfallen, weil sonst der Wasserablauf beeinträchtigt wird.

Anschließend befreien Sie noch das Garagendach von Laub, Moos und anderem Schmutz. Entfernen Sie Moosbildung dabei vorsichtig, damit die Dachoberfläche nicht beschädigt wird. Ein Moosbewuchs ist zwar per se nicht schädlich, in größeren Polstern können sich aber weitere Pflanzen ansiedeln, deren Wurzelwerk dann unter Umständen die Dachbeschichtung beschädigt.

Schäden können ebenfalls entstehen, wenn an der Garageneinfahrt Pflastersteine direkt gegen die Betongarage drücken. Dies passiert leicht, wenn Sie dann mit dem Wagen Tag für Tag darüberfahren. An dieser Stelle muss immer ein kleiner Spalt von etwa einem halben bis einem Zentimeter Breite verbleiben. Ist er im Laufe der Zeit verschwunden, sollten Sie in diesem Bereich Ihr Pflaster baldmöglichst neu verlegen und den schützenden Spalt mit Sand auffüllen. Das verhindert eine neue Verschiebung.

Sie sehen: Es erfordert nur wenig Mühe und Zeit, eine Betongarage zu pflegen oder zu reinigen. Diese Garagen sind sehr pflegeleicht und danken Ihnen den kleinen Aufwand später mit längerer Lebensdauer ohne Schäden oder Reparaturen.